Ein jeder Mensch ist frei und ist wie ein eigener Gott, er kann sich in diesem Leben in Zorn oder ins Licht verwandeln; was einer für ein Kleid anzieht, das erklärt ihn.
schmale wege von sträuchern eng umwachsen die schultern vielleicht sogar die hüften davon berührt die füße im laubund in der...
Die Sonne schaueUm mitternächtige Stunde.Mit Steinen baueIm leblosen Grunde.So finde im NiedergangUnd in des Todes NachtDer Schöpfung neuen Anfang,Des Morgens junge Macht. Die Höhen lass offenbarenDer Götter ewiges Wort,Die Tiefen sollen bewahrenDen friedensvollen Hort.Im Dunkel lebendErschaffe eine Sonne.Im Stoffe webendErkenne Geisteswonne. Rudolf Steiner, am 17. Dezember 1906 in Berlin. In: Wahrspruchworte, GA40....
Das schönste Zeugnis einer Verbundenheit und Wertschätzung im zu Ende gehenden 150. Geburtsjahr des Dichters Christian Morgenstern ist wohl der...
Über den Sommergärtengedämpfter Glanz.Schwirrender Flügel Gesummeund Faltertanz. Träumender Wesen Lebendurchzittert die Luft.Sinnebetörend verschenkt sichLavendelduft. Unbewusst sinken die Blütenbald ihrer Reife...
Der Weltengrund hat sich in die Welt vollständig ausgegossen; er hat sich nicht von der Welt zurückgezogen, um sie von außen zu lenken, er treibt sie von innen; er hat sich ihr nicht vorenthalten. …
Das Böse wird sich nicht als falsch erweisen. Wer darauf wartet, ist sein treuster Diener. Philip Kovce, ‹Der freie Fall...
Das Kind richtete Auf jeden Morgen Die Tiefe seines Blicks; Der Stern mit acht Strahlen Wie eine Himmelsblume. Er öffnete die Gegenwart Für das Neue Durch Bilder wie Juwelen.Er gibt der Linie zurückIhr erstes LichtUnd ihren Schwung.Die Kreise,Die er mit seiner zittrigen Hand zeichnet,Spuren seines ganzen Wesens,Strahlen von der Sonne...
Am Anfang A aufsteigend alsbald als Ast dazwischen Worte neue Worte sprießend gegen Mauergebein am Ende Sinn- Bilder tanzend wie...
Erfasst der Zwang der Produktion die Sprache, so schaltet sie sich in den Modus der Arbeit. Sie verkümmert zum Träger...













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