In den Tagen vor Johanni, vom 17. bis 21. Juni, treffen sich die ehemaligen Studierenden mit den gegenwärtig Studierenden und...
Ausgabe 24/2024
Ausgabe 24/2024
Platons Höhlengleichnis ruft: Was du schaust ist Schein, denn du bist gefangen. Befreie dich, dass du sehen lernst! Diese Befreiung könnte nicht größer sein, denn es geht, so Platon, um die Umwendung der ganzen Seele «periagoge holes tes psyches». Die Seele befreit sich aus der Blendung, die sie fesselt, befreit sich zur Erfahrung, die sie erleuchtet. Ich liebe die Wende: Im Witz zündet sie die Pointe, im Drama feiert sie die Erlösung, in der Tragödie erklärt sie die Erfüllung. Die Wende erschlägt den Knoten, reißt die Tür auf, führt mich zu mir, dich zu dir – sie ist der dramatische Kern des Theaters. Theater, griechisch ‹theastai›, heißt ‹anschauen›. Ja, anschauen der Wende, um sich selbst wenden zu lernen und uns alle gerne dabei mitzunehmen. Vielleicht liegt hier der Grund, dass Rudolf Steiners letzte Vortragszyklen der Apokalypse, der größten Wende, und der dramatischen Kunst, der persönlichen Wende, galten.
Diesen Wende-Kurs feiern wir hier und hoffen, er regt Sie, regt dich, liebe Leserin und Leser, zur eigenen Wende an.
Ich möchte beginnen bei diesem besonderen Moment, bei dem Jacques Lusseyran im Goetheanum gesprochen hat. Damals war es im Saal...
Vom 24. bis 27. Juni kommen 20 Eurythmieschulen und eine Sprachschule zum Treffen der Abschlussjahrgänge ans Goetheanum. Es bedeutet für...
Der Schauspieler spielt. Er spielt mit Feuer. Er spielt mit etwas, das uns sehr nahe und sehr intim ist: mit...
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